Nothelferbilderausstellung von Fritz Föttinger vom 11.06. bis 16.10. im Informationszentrum in Vierzehnheiligen
Montag, den 06. Juni 2011 um 09:47 Uhr

v.l.n.r. Guardian Pater Heribert, Fritz Föttinger, Pater Christoph

v.l.n.r. Guardian Pater Heribert, Fritz Föttinger, Pater Christoph

Die Ausstellung wird am Samstag vor Pfingsten (11. 06.) um 16.30 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Dabei wird Fritz Föttinger Gedanken zu seinen Bildern vorstellen. P. Christoph Kreitmeir wird in einem Vortrag "Nothelferverehrung heute" einen neuen Zugang zum Ort Vierzehnheiligen in seiner Vielschichtigkeit erschließen und der Nothelferverehrung einen Platz im modernen Lebensgefühl geben. P. Christoph wirkt seit Jahren in Vierzehnheiligen als Wallfahrtsseelsorger, Sozialpädagoge, Theologe und Seelsorger mit psychotherapeutischer Ausbildung.


Vor zwei Jahren klingelte es beim Obernseeser Künstler Fritz Föttinger in Obernsees an der Tür. Besuch stand auf der Fußmatte. Es war der Vikar des Klosters Vierzehnheiligen in Bad Staffelstein. Ein Engel hatte P. Christoph Kreitmeir den Weg zum Maler gewiesen. Ein gemalter Engel an seiner Büro-Wand aus dem Atelier Föttingers. P. Christoph setzte dem Maler den Gedanken der 14 Nothelfer in den Kopf. Die 14 Heiligen, deren viermaliges Erscheinen in den Jahren 1445/46 auf einer Wiese im oberen Maintal  zur Gründung des Wallfahrtsortes Vierzehnheiligen führte. In weißer, golden verzierter Pracht schmücken sie heute den Gnadenaltar der Basilika.


Föttingers Heilige wirken dagegen bescheiden. Eustachius eilt bei ihm nicht mit goldenen Schuhen und goldenem Bogen durch den Wald, das stille Gesicht Ägidius’ wird nicht durch verspielte Löckchen eingerahmt und Margareta hat kein Krönchen bekommen. „Ich wollte ihnen ein menschliches und uns ähnliches Aussehen geben“, erklärt der Maler. „Ich wollte, dass sie uns näher, noch sympathischer sind.“

Interessenten sind zu dieser Vernissage herzlich eingeladen.

 


Die Ausstellung ist vom 11. Juni an bis 16. Oktober täglich von 09.00 bis 19.00 Uhr zu sehen.

Lesen Sie dazu den Artikel des Obermain Tagblatt vom 15.06.2011!

 "Sympathische Freunde als Helfer in der Not"

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